Medizin-Buddha

Tagebuch eines Buddhisten im Gefängnis

Tagebuch eines Buddhisten im Knast

Im April ist mein nächstes Buch über meine Gefühle im Knast erschienen.

Tagebuch eines Buddhisten im Knast.

Darin geht es um meine Emotionen, wie ich die Zeit der Verhandlungen, Weihnachten usw.  persönlich erlebt habe. Hier ließt man, wie mir meine buddhistische Lebensschule geholfen hat, das Leid mehr oder weniger leicht zu tragen. Viel Spaß beim Lesen.

Außerdem lässt dieses Buch viele Einblicke in ein „ungerechtes“ Rechtssystem zu, wo es um Erpressung des Gefangenen und nicht um objektive Beurteilung und Verurteilung geht. So kam es zu einer Verurteilung ohne dass ein einziger Gutachter zu den Abrechnungen vom Gericht bestellt oder angehört wurde.

Ihr Dr. Mansmann

————Rückentext—————

Wie geschieht buddhistische Praxis im Gefängnis?

Der Autor hat selbst in deutschen Justizvollzugsanstalten eine Haftstrafe verbüßt. Als bekennender Buddhist beschreibt er die psychischen Höhen und Tiefen des alltäglichen Lebens aus der Sicht der Insassen: Verhandlungstage, Weihnachten, Lichtblicke …

Er versucht, alles mit seiner Lebensanschauung in Einklang zu bringen, ergänzt durch unterhaltsame Geschichten, die manchmal fast makaber klingen.

Wie ist der Alltag im deutschen Strafvollzug wirklich?

Hinter all dem steht die Frage, wie sinnvoll diese Alltagsgestaltung für die Wiedereingliederung der Straffälligen in die Gesellschaft wirklich ist, wenn 68 % wiederkommen? Gäbe es da nicht andere oder bessere Alternativen?

Lesen Sie aus erster Hand, wie es jetzt und heute ist!

ISBN: 978-3-947151-06-6   14,99 € in jeder Buchhandlung, auf Amazon.de  und wenn möglich über Medizin-Buddha-Verlag (medizin-buddha.de)

Die Spielregeln des Planeten JVA

In und von 186 deutschen Justizvollzugsanstalten leben über 100.000 Menschen, davon 66.000 Häftlinge (2013) und ca. 34.000 Beamte und Angestellte ohne die vielen Zulieferer und Entsorger. Mit über 5,6 Milliarden € an Betriebskosten stellen sie ein beachtliches Wirtschaftsunternehmen unseres Staates zur Erhaltung der inneren Sicherheit dar. Die Aufgabe des Strafvollzuges ist der Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Neben der erzieherischen Strafmaßnahme ist das Ziel die zukünftig straffreie Wiedereingliederung (Resozialisierung) der Inhaftierten in die Gesellschaft. Denn die erfolgreiche Befähigung zu einem Leben in sozialer Verantwortung ohne Straftaten ist langfristig der beste Schutz der Gesellschaft vor neuen Delikten. Eine kleine Odyssee durch die Welt der Justiz Die Spielregeln in einer Vollzugsanstalt Vinzenz Mansmann führt hinter die Mauern des Dschungels der Justiz. Prägnant erklärt und humorvoll erzählt er das Leben hinter Gittern aus der Erlebnisperspektive. Ein Werk das den Leser fesselt.

Überwinde deine Krise

Das erste Buch im Medizin-Buddha-Verlag ist erschienen.

„Überwinde deine Krise – 10 Strategien zum Selbertun“

Bewältigung von Lebenskrisen

  • in Studium, Beruf und Partnerschaft
  • bei Verlust geliebter Menschen
  • oder in Sinnkrisen

Es gibt kein Leben ohne Krisen.

Aber es gibt zahlreiche Hilfen, wie man Krisen aus eigener Kraft überwinden kann. Angesichts eines seelischen Traumas versagt manch bewährte Lebensstrategie und führt einen noch tiefer in körperliche Erschöpfung, seelisches Burnout, Angst, Versagensangst und Depression.

Fest steht, man muss etwas verändern. Aber was? Und wie

Wandle deine Krise in Weisheit des Lebens

Das Buch ist ein Reiseplan für ein gesünderes und glücklicheres Leben. Es erwarten dich:

  1. eine bessere körperliche Gesundheit
  2. ein stärkeres Abwehrsystem
  3. eine größere emotionale Ausgeglichenheit
  4. eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit
  5. ein stärkeres Selbstbewusstsein
  6. eine flexiblere Stressbewältigung
  7. eine kreativere Krisenbewältigung
  8. eine stabilere Selbstmotivation
  9. eine konstantere Lebensgestaltung
  10. ein angstfreieres Leben

Kurz:   mehr Gesundheit, ein glücklicheres Leben und eine positivere Lebensvision.

 

Institut für Seminare gegründet

Die Entscheidung ist gefallen. Wir werden unser Wissen und dass unserer Autoren und zukünftigen Seminarleiter in Form eines Institutes weitergeben. Der Name ist Medizin-Buddha-Institut.

Daran angeschlossen wird ein neu gegründeter Verlag (Medizin-Buddha-Verlag), der die neuen Bücher und Unterrichtsmaterialien herstellen wird.

Passend dazu gibt es einen kleinen Shop, hier am Ort, an den Seminarorten und im Internet, der diese Hilfmittel vertreibt.

Für Anregungen, z.B. Die Themen, die Sie persönlich interessieren würden, wären wir sehr dankbar. Schreiben Sie uns (Kontakt-Formular) einfach in Stichworten Ihre Ideen.

Von Herzen

Ihr Dr. Vinzenz Mansmann

Verlagsgründung

Medizin-Buddha-Verlag

Unsere ISBN: 978-3-947151-xx-x

Schon ist der Medizin-Buddha-Verlag gegründet und hat seine eigene ISBN-Buchnummer. Dies ist uns wichtig, damit dauerhaft über jede Buchhandlung gefunden werden und auch Zugang zum Großhandel des Buchhandels bekommen. So sind unsere Bücher in Zukunft über Nacht lieferbar.

Wir freuen uns, dass alles so schnell und reibungslos läuft.

Info für den Buchhandel

Sehr geehrte Buchhändlerin, sehr geehrter Buchhändler,

Bitte bestellen Sie vorerst direkt bei uns. Wir bemühen uns, Sie zu den üblichen Konditionen innerhalb von 1 – 3 Tagen per Post zu beliefern.

Wir sind bestrebt, in Kürze unsere Bücher auch über den Großhandel (KNV und Umbreit) ausliefern zu lassen. Dann würde es für Sie natürlich über Nacht schneller gehen.

Bis dahin verbleiben wir

Ihr Verlags-TEAM, Medizin-Buddha-Verlag

Zum ersten Mal im Leben spürte ich Einsamkeit

Schwäbische Zeitung 31.01.17

„Zum ersten Mal im Leben spürte ich Einsamkeit“

SZ-Interview mit dem Waldseer Arzt Vinzenz Mansmann über seine Haftstrafe und seine Rückkehr in den Alltag

Bad Waldsee sz Vinzenz Mansmann ist wieder auf freiem Fuß. Der Waldseer Arzt und Gründer zweier Privatkliniken hat seine Haftstrafe verbüßt, zu der ihn das Landgericht Ravensburg wegen Versicherungsbetruges Anfang 2015 verurteilte. Mitte November wurde er nach zwei Dritteln der Haftzeit aus der JVA Ravensburg entlassen. In der Gefängniszelle hat der 61-Jährige fünf Bücher geschrieben. Aus dem ersten mit dem Titel „Die Spielregeln des Planeten JVA“ liest er ab kommender Woche deutschlandweit bei Autorenlesungen. Darin schildert der Mediziner sein Leben hinter Gittern aus der Erlebnisperspektive und macht auf Defizite im Strafvollzug aufmerksam. Für die SZ sprach Sabine Ziegler mit ihm darüber.

Herr Mansmann, der Prozess gegen Sie stieß auf großes öffentliches Interesse. Wie haben Sie ihn als Angeklagter erlebt?

Der Staatsanwalt hatte eineinhalb Jahre lang ermittelt und ich saß schon neun Monate in Untersuchungshaft. Da war ich bereits „weichgeklopft“. Dass ich eine mehrjährige Gefängnisstrafe erhalten würde, war für mich deshalb schon am zweiten Verhandlungstag klar. Dass ich allerdings ein deutlich höheres Strafmaß bekommen würde als Uli Hoeneß, dessen Prozess gleichzeitig lief, war für mich doch sehr enttäuschend. Hauptanliegen von mir und meiner Frau war der Erhalt der 100 Arbeitsplätze in den Kliniken, was gelungen ist.

Sie haben gebüßt, haben Sie auch bereut?

Ja, natürlich habe ich bereut!

Wie fühlte sich der Alltag hinter Gefängnismauern für Sie an?

Das war ein Schock! Einmal in den Mauern drin, wurde ich wie eine Nummer und wie ein Verbrecher behandelt. Hier wird einem die Menschenwürde genommen: Man muss sich splitternackt ausziehen, bekommt Gefangenenkleidung und wird mit Dieben, Drogensüchtigen und Mördern in eine „Vierer-Zelle“ gesperrt, wo die ganze Nacht der Fernseher läuft. Wenig später wurde ich dann auf eine Station mit 34 Häftlingen verlegt und war dankbar dafür, eine Einzelzelle zu bekommen.

In Ihren Kliniken haben Sie Patienten in Lebenskrisen geholfen. Dann benötigten Sie plötzlich selbst eine „Burnout“-Therapie?

Die absolute Isolation vom Alltag entsprach einer erzwungenen „Burn-out“-Therapie: 21 Stunden am Tag eingesperrt auf acht Quadratmetern mit einer braunen Nische ohne Türgriff! Zum ersten Mal in meinem Leben spürte ich Einsamkeit. Geholfen hat mir ein strukturierter Tagesablauf mit Briefeschreiben, Meditation und viel Schlaf. Später habe ich gemalt und täglich geschrieben.

Warum sind Sie in der JVA zum Buchautor geworden?

Der Knast ist wie ein anderer Planet: unberechenbar, demütigend, erniedrigend. Das kann man sich als Außenstehender gar nicht vorstellen. 50 Prozent Ausländer aus 34 Nationen, 75 Prozent haben keinen Hauptschulabschluss. Alle schimpfen den ganzen Tag über Richter und Rechtsanwälte. In den kurzen Pausen beim Hofgang habe ich nur zwei „Kollegen“ gefunden, mit denen ich normale Gespräche führen konnte. Deshalb habe ich mit Bücherschreiben begonnen, um meine Erlebnisse zu verarbeiten.

Welche Defizite gibt es nach Ihrer Einschätzung im deutschen Strafvollzug?

Europaweit hat Deutschland laut Statistiken von Bundeskriminalamt und -ministerium der Justiz die höchste Rückfallquote von 63 Prozent – bei Jugendlichen sind es sogar 67 Prozent. Statt im Schwarzwald also ein neues Gefängnis für 500 Straftäter zu bauen, wäre das Geld sinnvoller angelegt mit der Neueinstellung von 500 Sozialarbeitern. Nach meinem Erleben muss ein Sozialarbeiter in der JVA 100 „Knackis“ betreuen, ein Psychologe sogar 150. Diese „Versorgung“ finde ich mehr als schlecht. Mein Zimmernachbar sagte zu mir: „Wenn ich wüsste, wie man ganz legal mit ,Hartz IV’ jeden Monat 930 Euro bekommen kann, dann hätte ich mir die 500 Euro zum Leben nicht zusammenklauen müssen.“

Erklärtes Ziel eines Strafvollzuges ist doch die Resozialisierung Gefangener?

Genau. Das Strafvollzugsgesetz stellt die Wiedereingliederung in ein straffreies Leben nach der Haftentlassung in den Vordergrund. Aber je weiter man in Deutschlands Süden lebt, desto mehr steht im Gefängnis offenbar die Bestrafung im Vordergrund. So habe ich es konkret erlebt.

Welche Folgen hat das?

Etwa acht bis zehn Prozent der Gefangenen waren nach meiner Beobachtung psychisch krank, müssten sich in psychiatrische Behandlung begeben und gehören eigentlich gar nicht hinter Gittern. Sie wurden nicht einmal von einem Facharzt für Psychiatrie mit Medikamenten richtig eingestellt. Die Auflistung könnte ich noch fortführen, aber das würde den Rahmen dieses Interviews sprengen. So habe ich den Strafvollzug persönlich erlebt und beobachtet und ich finde das sehr niederschmetternd.

Wie geht es für Sie jetzt beruflich weiter?

Ich habe ein Buch über „Psychologische Krisenbewältigung in zehn Schritten“ verfasst und darin meine beruflichen und privaten Erfahrungen zusammengetragen. Was mir selbst geholfen hat, das kann gewiss auch anderen helfen. Und ich denke, dass ich mit Vorträgen, Seminaren und Coaching anderen Menschen in einer Lebenskrise helfen kann und so ein neues Betätigungsfeld finden werde.

Die ersten öffentlichen Auftritte von Vinzenz Mansmann in Bad Waldsee: Autorenlesung am Donnerstag, 2. Februar, in der Stadtbuchhandlung um 19 Uhr sowie Gast bei Dirk Haselbacher am Samstag, 11. März, beim „Ortsgespräch“ in der Alten Mälze des Grünen Baums um 20 Uhr. Weitere Lesungen in der Region sind in Planung, mehr Infos im Internet unter www.drmansmann.de

Buch über Knast

Dr. Mansmann veröffentlicht Buch über das Leben im Knast

Bad Waldsee, den 11.01.17 – Viele dürften beim Namen Dr. Vinzenz Mansmann gespannt aufhorchen, denn 1989 gründete er in Bad Waldsee eine Rehaklinik für körperliche und psychische Erschöpfung und leitete diese über 25 Jahre lang. Im Jahre 2007 gründete er im Kurgebiet ein zusätzliches Akutkrankenhaus für Psychosomatik und Psychotherapie für Patienten mit seelischem Trauma. Im Februar 2015 wurde er dann wegen eines formalen Fehlers bei den privatärztlichen Abrechnungen von ausländischen Therapieverfahren, was gesetzlich einen Versicherungsbetrug darstellte, zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt.
Unter Anrechnung seiner einjährigen Untersuchungshaft wurde Dr. Mansmann nach zwei Dritteln der Haftzeit am 16. November 2016 aus der Haft in der JVA Ravensburg entlassen. Während seiner Haftzeit hat er dort fünf Bücher geschrieben, das erste davon, über seine Zeit im Strafvollzug, ist dieser Tage ganz aktuell unter dem Titel „Im Dschungel der Justiz: Die Spielregeln des Planeten JVA – Jeder Gefangene kann dein zukünftiger Nachbar sein!“ im Verlag CLA-Medien Wien erschienen.


Dr. Mansmann führt in diesem Buch hinter die Mauern des Dschungels der Justiz und schildert die Spielregeln in einer Vollzugsanstalt. Prägnant und humorvoll erklärt und erzählt er das Leben hinter Gittern aus der Erlebnisperspektive.
In und von 186 deutschen Justizvollzugsanstalten leben über 100.000 Menschen, davon 68.000 Häftlinge (2016) und ca. 34.000 Beamte und Angestellte ohne die vielen Zulieferer und Entsorger (Quelle: BKA 2015/16 Stattista Okt´16). Mit über 5,6 Milliarden EURO an Betriebskosten stellen sie ein beachtliches Wirtschaftsunternehmen unseres Staates zur Erhaltung der inneren Sicherheit dar.
Die Aufgabe des Strafvollzuges ist der Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten. Neben der erzieherischen Strafmaßnahme ist das Ziel die zukünftig straffreie Wiedereingliederung (Resozialisierung) der Inhaftierten in die Gesellschaft. Denn die erfolgreiche Befähigung zu einem Leben in sozialer Verantwortung ohne Straftaten ist langfristig der beste Schutz der Gesellschaft vor neuen Delikten.
Allerdings sind die Rückfallquoten von Strafgefangenen in Deutschland extrem hoch. Im Jahr 2015 war die Rückfallquote 63 % im Strafvollzug von erwachsenen Männern, 67 % im Jugendstrafvollzug und 46 % im Strafvollzug von Frauen. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern führt die Bundesrepublik die Statistik an, knapp dahinter Italien – Frankreich – Spanien, Schlusslicht hingegen ist Schweiz und Österreich.
Einerseits will Dr. Mansmann auf diese hohe Rückfallquote, bedingt durch verschiedenste Defizite im Strafvollzug aufmerksam machen, zum anderen möchte er damit das Leid der Insassen, besonders der Neuankömmlinge, etwas lindern. „Neben dem persönlichen Trauma, sich plötzlich im Gefängnis wiederzufinden, muss man sich in einer ganz neuen Welt zurechtfinden, dabei erhält man praktisch keine Einführung und muss in den ersten sechs Wochen alles mühsam durch schmerzhafte Erfahrungen am eigenen Leib erlernen – und das beinhaltete viele Enttäuschungen und Erniedrigungen. Ein beachtlicher Teil davon kann mit dem Wissen dieses Buches vermieden werden.“, so Dr. Mansmann.
Aktuell lebt Dr. Mansmann wieder in Bad Waldsee. Da wegen der Vorbestrafung immer noch die Entscheidung zum Entzug der ärztlichen Approbation aussteht, wird er nicht mehr als Arzt praktizieren. Interessierten möchte er sein profundes Wissen künftig in Seminaren und Abendkursen zum Thema „Achtsamkeit und Meditation“ und „Selbsthilfe zur Krisenbewältigung“ zur Verfügung stellen. Im kommenden Februar wird dann schon sein nächstes Buch im renommierten Knaur Verlag erscheinen, mit dem er auch schon zu zahlreichen Vorträgen und Präsentationen gebucht ist.
Ab sofort ist das Buch über www.amazon.de bestellbar, im Buchhandel wird es erst ab der dritten Januarwoche lieferbar sein, da es noch in das Verzeichnis der lieferbaren Bücher eingetragen werden muss.
Weitere Infos zum Buch und zum Thema gibt es im Blog von Dr. Vinzenz Mansmann, http://www.drmansmann.de
Text und Bild von Oliver Hofmann, Bad Waldsee, dieBildschirmzeitung.de

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